Klimagefahren
Extremwetter, wie Überschwemmungen, Starkregen, Meeresspiegelanstieg oder Sturm bedrohen Menschen und Infrastruktur und nehmen durch die globale Erwärmung in Häufigkeit und Intensität zu. Sie bilden die Notwendigkeit für Klimarisikoanalysen und Anpassungsstrategien.
Hochwasser
Kommunen in Deutschland haben in den Jahren 2018 bis 2021 über 80 Mrd. € Schäden durch Extremwetter verzeichnet. Insbesondere Hochwasserereignisse verursachen erhebliche Schäden, was durch den Klimawandel voraussichtlich noch weiter zunehmen wird. Zu den Hochwasserarten zählen Flusshochwasser, Starkregenereignisse und Küstenhochwasser.


Sturm
In Deutschland gehen rund zwei Drittel aller Extremwetterschäden auf Stürme zurück, was sie zur mit Abstand häufigsten Naturgefahr für Gebäude macht. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beobachtet zudem eine langfristig steigende Tendenz bei Schäden durch Sturm und Hagel, was auf zunehmende Intensität und eine Verschiebung der Sturmaktivität zurückgeführt wird. Ereignisse wie Sturm „Kyrill“ mit Schäden von über 2 Mrd. Euro oder die hohen versicherten Gesamtschäden der letzten Jahre zeigen, wie groß das Risiko für Dächer, Fassaden, Fenster sowie durch umherfliegende Objekte („windborne debris“ / windgetragene Trümmer) bereits heute ist und weiter zunimmt.
Weitere Naturgefahren
Die Software ist modular aufgebaut und schnittstellenoffen konzipiert. Dadurch können weitere Gefährdungen – etwa durch klimabedingte Ereignisse wie Blizzards, Schneeextreme oder Waldbrände – unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Schutzmaßnahmen perspektivisch mit nur geringem Anpassungs- und Weiterentwicklungsaufwand integriert werden.

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